Medienvermittelte interpersonale Kommunikation aus Nutzerperspektive

Werbetreibende Unternehmen nutzen medienvermittelte interpersonale Kommunikationskanäle zum Teil schon sehr lang. Durch Soziale Medien und Smartphones ergeben sich oft neue Möglichkeiten. Die Seite der Nutzungsweisen von interpersonaler Kommunikation wird in diesem Beitrag beleuchtet.

Medienvermittelte interpersonale Kommunikation – oft basierend auf Sozialen Medien und / oder der Smartphonenutzung – hat für Rezipienten eine ganz zentrale Funktion: Beziehungsmanagement. Vor allem in Zeiten von oft beruflich bedingten Fernbeziehungen und Auslandsaufenthalten, wo echte Face-to-Face Kommunikation Mangelware ist, tragen mobile- und Onlinemedien erheblich dazu bei, diese Lücke zu verringern. Denn durch medienvermittelte Kommunikation fühlen sich die meisten Nutzerinnen und Nutzer räumlich sehr nah und diese wird – vor allem von jungen Nutzern, die mit SMS, Whatsapp, Skype und Co. aufgewachsen sind – (fast) wie Face-to-Face Kommunikation wahrgenommen. Überprüfen Sie mal an sich selbst: Können Sie immer von allen privaten Informationen sagen, ob sie diese medienvermittelt oder Face-to-Face erhalten haben?

Was gehört denn alles zur medienvermittelten interpersonalen Kommunikation?

Die älteren Formen davon sind sicherlich Briefe und Festnetztelefonie. Die heutigen digitalen Formen wie Messengerdienste, Fotoapps und Videotelefonie wirken wahrscheinlich (besonders stark) wegen der Nutzung über das Smartphone, welches als Verlängerung des Armes zum Körper dazugehört. Das trägt auch dazu bei, dass die interpersonale private Kommunikation etwas ganz Persönliches ist, was vor allem mit vertrauten Personen geteilt wird. Man benötigt private Kontaktinformationen wie die Handynummer bzw. den Skype- oder Snapchatnamen, um in Kontakt zu treten. Vor allem die Nutzung von Messengerdiensten wie Whatsapp kann durch die mögliche zeitverzögerte Nutzung nebenbei passieren und leicht in den Alltag integriert werden. Am meisten handelt es sich dabei um One-to-One Kommunikation, bei der zwei Personen sich miteinander austauschen.

Obwohl die genannten medienvermittelten interpersonalen Kommunikationsformen vor allem im privaten Kontext Anwendung finden, werden sie zunehmend auch von Unternehmen genutzt, um Kunden gezielt und oft persönlich anzusprechen. Mehr dazu gibt es in einem der nächsten Blogbeiträge.

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Eine Antwort zu “Medienvermittelte interpersonale Kommunikation aus Nutzerperspektive

  1. Pingback: Die Funktionen und Nutzung von Messengerdiensten | mediaplaner

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