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Reichweiteneinbrüche für Onlinewerbung? Was Werbetreibende tun können

Zwei Trends verändern die Bedingungen für Werbetreibende: Während online die E-Mail-Postfächer der Nutzer überquellen und ziellos veröffentlichte Werbeanzeigen aufgrund der riesigen Informationsflut kaum noch wahrgenommen werden oder nur eine kleine Reichweite erzielen, bleiben die Briefkästen leer. Welche Gründe gibt es und wie können Werbetreibende damit umgehen?

Onlinewerbung bzw. -marketing wie etwa Werbeanzeigen auf Facebook scheint an einem Wendepunkt zu sein. Während die erzielte Reichweite bisher stetig angestiegen ist, gibt es mittlerweile einen regelrechten Reichweiteneinbruch.

Welche Gründe hat dieser Umbruch?

Die zwei Hauptgründe sind:

  1. Die zu hohe Konkurrenz – Fast jedes Unternehmen investiert in Onlinewerbung (und ist auch dazu gezwungen) und zu viele Werbetreibende tummeln sich auf den bzw. konkurrieren um die gleichen Werbeflächen online.
  2. Eine geringere Reichweite liegt oftmals auch daran, dass viele Nutzerinnen und Nutzer AdBlocker aktivieren.

Speziell auf Facebook ist ein besonders drastischer Rückgang der erreichten Reichweite und der Engagement-Rate (das meint die Anzahl der Kommentare, Likes und Shares) zu erkennen (für einen ausführlicheren Artikel1). Besonders die Posts mit Bildern haben an Engagement verloren – Video-Postings mussten nur wenig einbüßen. Neben den ersten zwei Gründen gibt es vor allem einen weiteren Grund für die gesunkene Aktivität:

  1. Facebook aktualisiert stetig seinen Algorithmus und dämmt die Reichweite von Seitenbetreibern ein, damit nicht zu viele Informationen auf den Nutzer täglich einströmen1.

Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten für Werbetreibende

Wie können Werbetreibende nun mit diesen Trends konkret umgehen?

  • Wer Video Content produziert und teilt, kann immer noch hohe Reichweiten und somit auch mehr Engagement erzielen – Video Content ist vergleichsweise nur sehr gering gesunken im vergangenen Jahr (10%)1.
  • Im Kontrast zu E-Mail-Postfächern und Websites sind physische Briefkästen so leer wie nie. Das könnte eine Chance sein, bewusst gegen den Strom zu schwimmen und postalisches Marketing zu betreiben2. Die Strategie des Berliner Startup Optilyz bietet eben diese Nische an, indem sie Marketingkampagnen mit postalischen Gutscheinversendungen für ihre Kunden managen. Laut eigener Angabe reagieren 4% der angeschriebenen Kunden, indem sie bspw. im Anschluss online kaufen – das ist eine deutlich höhere Rate als (mittlerweile) online. Mit Hilfe von Gutscheincodes ist diese Umwandlung auch tatsächlich nachprüfbar2.

Wir geben jedoch vor allem eine wichtige Handlungsempfehlung:

  • Onlinewerbung ist nach wie vor eine wichtige Möglichkeit im MediaMix. Verschiedene Marken und Kommunikationsziele benötigen aber unterschiedliche Strategien! Daher gilt immer: auf die richtige Mediaplanung kommt es an, damit das Geld nicht im Sande versiegt und Werbung auch wahrgenommen und werden und somit wirken kann!

Für Informationen über unsere professionelle, unabhängige und medienübergreifende Mediaplanung kontaktieren Sie uns gern!

Quellen:

1 http://www.xing-news.com/reader/news/articles/912716?cce=em5e0cbb4d.%3AhThyB_SiG_mwaFOa4gNTAH&link_position=digest&newsletter_id=25908&toolbar=true&xng_share_origin=email

2 http://www.xing-news.com/reader/news/articles/912717?cce=em5e0cbb4d.%3AhThyB_SiG_mwaFOa4gNTAJ&link_position=digest&newsletter_id=25908&toolbar=true&xng_share_origin=email