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Nutzerdaten aus Social Networks für Werbung sinnvoll nutzen, nicht ausnutzen!

Datenschutz ist ein großes Thema im scheinbar rechtsfreien Raum Facebook und Co. Doch zwischen der Sammlung von freiwilligen Nutzerangaben sowie sinnvollen Nutzung für Werbezwecke und dem Verkaufen der Daten an Dritte ist ein himmelweiter Unterschied. Sie können Nutzerdaten sozialer Netzwerke für Ihre zielgruppengenaue Werbung in den Networks und Ihren beruflichen Erfolg nutzen und bieten dem Rezipienten sogar noch einen Mehrwert damit.

Besonders Facebook macht als größtes soziales Netzwerk weltweit und etwa 27 Millionen Mitgliedern in Deutschland immer wieder als „Datenkrake“ Schlagzeilen wegen Vorwürfen über das Weiterverkaufen von Nutzerdaten an Dritte. Das verletzt zweifelsohne die Rechte der Nutzer. Die Sammlung der Nutzerdaten, die ein Nutzer freiwillig angibt und die im sozialen Netzwerk verbleiben, ist aber weniger ablehnend zu sehen. Eine kritische Sicht auf neue Medien und ein gewisses Maß an Medienkompetenz ist aber von jedem Mitglied in Social Networks gefragt und Voraussetzung!

Der Punkt ist doch, dass die vielen detailgenauen Daten über z.B. den Wohn- oder Aufenthaltsort der Nutzer, über Alter, Geschlecht und sogar die Interessen, in sozialen Netzwerken präziser sind als Mediadaten aller anderer Werbeträgermedien. Und hier liegt für Unternehmen und Dienstleister schließlich die Stärke dieser Medienangebote. Sie können zur Planung von sehr zielgenaue Werbeanzeigen und Kampagnen genutzt werden. Im Planungstool, welches meist direkt in das Netzwerk integriert ist, kann die Zielgruppeeiner Kampagne, die mit der Anzeige angesprochen werden soll, aufs Genaueste eingegrenzt werden.

Die Daten der Nutzer verbleiben also hierbei im sozialen Netzwerk. Welche Personen ganz genau erreicht werden weiß man als Werbetreibender nicht, wohl aber, dass die Kontakte zur selbst eingegrenzten Zielgruppe gehören. Nicht nur für die Werbende, die mit dieser Planung nahezu keine Streuverluste an Kontakten hinnehmen müssen, die Kampagne jederzeit anpassen und stoppen können und bereits während der Laufzeit die Statistiken einsehen können, bieten die Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken einen Vorteil.

Persönliche Bedürfnisse der Nutzer

Die Nutzer profitieren ganz klar von der gezielten Werbung, da sie ist auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Interessen abgestimmt ist. Sie erhalten keine Anzeigen, zu deren Zielgruppe sie nicht gehören und die sie demnach eher nicht interessieren. In den meisten Medien ist eben diese Ansprache der Zielgruppe ins Genaueste nicht (noch) möglich. Es besteht also eine Win-win-Situation zwischen Werbetreibenden und Konsumenten (oder gar eine Win-win-win-Situation, wenn man das soziale Netzwerk selbst noch mitzählt).

Übrigens brauchen Sie sich nicht darum zu sorgen, ob unter ihren Kontakten Personen sind, die Werbung massiv stört. Die haben einen Ad-Blocker aktiviert 😉

Keine Angst vor Kommentaren! Mehrwert aus dem Konsumenten-Dialog im Social Web

Im Social Web tauschen sich unzählige Nutzer über alle möglichen Themen aus. Nicht zuletzt wird auch über Produkte, Marken, Unternehmen und Dienstleister diskutiert. Immer wieder hört Marketing-Spezialist Sebastian Reif die Ängste der Unternehmen, die sich lieber aus sozialen Netzwerken heraushalten möchten. Diese Ängste sind zwar nicht unbegründet aber oft übertrieben, denn Sie können die Diskussionen der Nutzer für sich nutzen. Richtig gemacht ist es letztlich ein spannender Werbekanal.

Das Internet ist schon längst kein reines Informationsmedium mehr. Vielmehr ist es ein interaktives Mitmachnetz, in dem sich eine große Vielzahl an Menschen austauscht. Für jedes nationale und internationale Unternehmen gehört es beinahe zum guten Ton, sich in Social Networks und Co. zu präsentieren und aktiv zu sein*. Und trotzdem ist die Angst vor Social Media Kanälen in vielen Köpfen der Entscheider von kleinen und mittleren Unternehmen noch so tief verankert. Schließlich hört man doch immer wieder von großen „Shitstorms“ im Internet, die das Image von Unternehmen und Marken tiefgreifend schädigen. Ausgelöst wird diese Welle der Entrüstung von negativen Kommentaren von Nutzern und den Kommunikationsfehlern der Unternehmen selbst. Wie reagiere ich sinnvoll?

  1. Schnelle Reaktion

Kein Unternehmen reißt sich um diese Art von Aufmerksamkeit, so viel ist klar. Allerdings kann auch dann negative Kritik über Sie, Ihre Dienstleistung oder Ihr Unternehmen in Onlineportalen ihre Kreise ziehen, wenn Sie NICHT selbst darin vertreten und anwesend sind. Erst dann wird das Ausmaß der Folgen nämlich unüberschaubar, denn eines ist sowohl bei negativer als auch bei positiver Resonanz im Netz besonders wichtig: eine möglichst schnelle Reaktion. Damit können erhitzte Gemüter leichter wieder heruntergekocht werden.

  1. Diskussionen für sich nutzen

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass Internetuser sich nur negativ über Unternehmen und Dienstleistungen äußern. Natürlich ist es bei den beiden Extremen (besonders positive und besonders negative Meinungen) wahrscheinlicher, dass man den Schritt an die Öffentlichkeit wagt. Beide Seiten kann man aber als Grundlage für sich nutzen und danach eigene Reaktionen und Aktionen planen. Besonders die kommunikativen Fans müssen dabei motiviert und für Ihre Treue belohnt werden. Deren Kommunikation ist schließlich Ihre Werbung. Hier gelten die gleichen Mechanismen wie in der Kommunikation von Mensch zu Mensch.

  1. Diskussion lenken

Bei allen aufkommenden Diskussionen ist es also wichtig, dass Sie vor Ort sind und eine moderierende Funktion übernehmen. Sowohl auf Fragen, als auch auf negative Kommentare sollten Sie stets sachlich und kompetent antworten. Das Löschen von negativen Kommentaren ist generell nicht empfehlenswert. Wenn überhaupt ist das nur bei nachweislich falschen, rufschädigenden Tatsachenbehauptungen zu erwägen. Zensur wirkt im Internet, dem Raum der Meinungsfreiheit, kontraproduktiv.

  1. Kundenbindung und-gewinnung

Wenn Sie diese Grundregeln befolgen und Ihren Kunden und Interessenten mit einem offenen Ohr entgegentreten, werden Sie bestehende Kunden enger binden und neue Kunden gewinnen können.

Haben Sie also keine Angst, sondern präsentieren Sie sich auch im Social Web selbstbewusst und als Spezialist Ihres Fachs.

 

*Hier vorausgesetzt wird, dass Unternehmen, welche eigene Kanäle betreiben, die personellen Ressourcen dafür besitzen. Ist dies nicht der Fall, raten wir davon ab.

Town & Country Haus erhält Unternehmenspreis – Top 100 Innovator 2014

Unternehmen, die in Ihrem Segment die Marktführerschaft errungen haben, sind Spezialisten und in der Lage, Innovationen zu entwickeln und umzusetzen.

Town & Country Haus, ist solch ein herausragendes Beispiel – seit 2007. Deutschlands meistgekauftes Markenhaus, führend bei Eigenheimen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Nun ist mit dem Unternehmenspreis der Top 100 – Innovatoren 2014 erneut die Leistung gewürdigt worden. Mit Unterstützung der Arbeit von Sebastian Reif, der seit 2004 Marketing und Kommunikation des Franchisegebers verantwortet, konnte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH Dr. Gerrit Michelfelder die Auszeichnung am 27.06.2014 in Essen entgegengenommen werden. In einer Festveranstaltung mit über 600 Gästen wurden die besten Unternehmen gewürdigt. Die Mentoren Ranga Yogeshwar, Wolfgang Clement, Hans Eichel und Hannes Jaenicke lobten das Engagement des Deutschen Mittelstandes. Die Laudatio hielt der Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung Prof. Dr. h.c. Roland Berger.

Das gesamte Team der RFM MediaMix AG gratuliert allen Preisträgern, ganz besonders natürlich Town & Country Haus.

v.l.n.r.: Maximilian Wagner, Sylvia Wagner, Ranga Yogishwar, Sebastian Reif, Dr. Gerrit Michelfelder

v.l.n.r.: Maximilian Wagner, Sylvia Wagner, Ranga Yogeshwar, Sebastian Reif, Dr. Gerrit Michelfelder

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Anzeigenkampagnen in sozialen Netzwerken: So wird die gewünschte Aktivität beim Konsumenten ausgelöst

Soziale Netzwerke sind inzwischen vielgenutzte Kommunikationskanäle, aber auch wirkungsvolle Werbeplattformen, um Produkte und Dienstleistungen zielgruppengenau und kostengünstig in Online-Anzeigen zu bewerben. Je nach Kampagnenziel sollen durch die Anzeigen über einen Kommunikations-Flow in mehreren Schritten beim Interessenten Aktivitäten ausgelöst werden.

Der Markt der Social Networks boomt. Hier tummelt sich eine Vielzahl von Nutzern, die bereitwillig Informationen über ihre eigene Person preisgeben. Mit Hilfe der Nutzerdaten können Werbetreibende in sozialen Netzwerken ganz gezielte und relativ kostengünstige Werbeanzeigen schalten, die einen Kommunikations-Flow auslösen. Im Ergebnis Endet dieser mit einer eigenen Aktivität des Konsumenten.

Sobald Sie wissen, dass und in welchem Social Network (Business-Netzwerk wie XING oder privates Netzwerk wie Facebook) Ihre Zielgruppe aktiv ist, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie den Versuch wagen möchten, hier auf sich aufmerksam zu machen. Für Finanzdienstleister besonders interessant ist die Tatsache, dass in den meisten Netzwerken nicht pro Kontakt, sondern pro Klick bezahlt wird. Das hat den Vorteil, dass vielen Kontakten Ihrer Zielgruppe die Anzeige angezeigt wird, sie also potenziell gesehen wird. Nur dann, wenn Personen Ihre Anzeige anklicken, um weitere Informationen zu erhalten, wird Ihr eingestelltes Werbebudget verbraucht. Meist geht man von einer CTR (Click-Through-Rate) von ungefähr 0,2% der Kontakte aus.

Artikel3_KommunikationsflowAls Weiterleitung der Anzeige nach dem Klick haben Werbetreibende meist zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man auf die eigene Social Media Seite bzw. das eigene Profil verweisen, zum anderen auf eine Website. Welche Option gewählt wird, richtet sich nach dem Kampagnenziel. Entscheidend ist ebenso, welche Aktivität beim Interessenten ausgelöst werden soll. Soll der Dialog in sozialen Netzwerken angeregt oder intensiviert werden, bleibt die Kommunikation zunächst auf das Netzwerk beschränkt. Interessenten können sich über Sie und Ihre Dienstleistung weitere Informationen einholen, Ihre Social Media Seite „liken“, Ihnen ein Kommentar oder eine Bewertung hinterlassen, Sie weiterempfehlen oder direkt zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Nutzer werden sich zudem untereinander austauschen und Sie können diese Diskussion moderieren. Die andere Möglichkeit ist über die Anzeige auf die eigene Website oder eine Landingpage zu verlinken, die z.B. spezielle Angebote enthält. Hier kann der Effekt der Anzeigenschaltung ganz konkret gemessen werden.

Nutzen Sie das Potenzial von Social Networks für Ihren geschäftlichen Erfolg. Viele erfolgreiche Unternehmen profitieren bereits davon.

Marketing und Musik

Marketing und Musik passen nicht zusammen? Stimmt nicht! Die RFM – Radio Fernsehen MediaMix GmbH war mitverantwortlich für die Produktion des neuen Town & Country Songs und unterstützt den jungen Pianist Alexander Maria Wagner in Sachen Marketing.

Der neue Unternehmens-Song von Town & Country Haus, bei dem die RFM GmbH federführend mitwirkte, wurde diese Woche im Tonstudio mit der Band Rest of Best aufgenommen. Town & Country Haus und die RFM GmbH sind schon länger vom musikalischen Können der Weimarer Band überzeugt. Erst kürzlich wurden sie sogar vom Künstler-Magazin als Künstler des Jahres ausgezeichnet.

Das zweite musikalische Projekt der RFM ist derzeit die Entwicklung einer Markenessenz für den 18-jährigen Jung-Pianisten Alexander Maria Wagner. Mit fünf Jahren begann er bereits Klavier zu spielen und komponierte seine ersten Stücke mit sieben Jahren. MARKEting-Experte und RFM-Geschäftsführer Sebastian Reif entwickelte gemeinsam mit Alexander M. Wagner dessen Markenpyramide für zielgerichteten Erfolg.

Einerseits profitieren Unternehmen durch zu Marketingzwecken eingesetzte Musik, wie im Falle des neuen Songs von Town & Country Haus. Andererseits ist Marketing auch für Musiker, wie der Band Rest of Best oder dem Pianist Alexander M. Wagner essenziell. Erfolgs-entscheidend ist nicht, um welches Produkt, Marke oder Person es sich handelt – der richtige Weg, sprich das richtige Marketing, macht den Unterschied.

Rest of Best - "Künstler des Jahres" singen neuen T&C Song ein

Rest of Best – „Künstler des Jahres“ singen neuen T&C Song ein

Jung-Pianist Alexander Maria Wagner
Jung-Pianist Alexander Maria Wagner

 

Franchise-Erfahrungen der RFM – Town & Country Haus

Seit zehn Jahren übernimmt die RFM GmbH unter der Leitung von Geschäftsführer Sebastian Reif nun schon die Markenführung des renommierten Hausanbieters Town & Country Haus. Durch diese jahrelange Arbeit für und mit dem großen deutschen Franchise-System gewann die RFM maßgeblich an Franchise-Erfahrung. Town & Country Haus gewannen kürzlich sogar den Deutschen Franchise-Preis und den Green Franchise Award. 

Nicht nur in den USA, dem Ursprungsland des Franchisings, sondern vor allem auch in Deutschland sind Franchise-Systeme als sicheres Geschäftsmodell seit knapp zwei Jahrzehnten erste Wahl für viele Unternehmer. An die 1000 Franchise-Systeme zählt der Deutsche Franchise Verband (DFV) in Deutschland.

Doch was bedeutet Franchise eigentlich wirklich? Franchising ist ein „System der vertikalen Vertriebsbindung […]. Ein Franchise-Geber (Hersteller) sucht Franchise-Nehmer (Händler), die als selbstständige Unternehmer mit eigenem Kapitaleinsatz Waren/Dienste unter einem einheitlichen Marketingkonzept anbieten. Rechte und Pflichten sind vertraglich geregelt“ [1]. So viel zur Definition.

Nutzen von Franchise

Franchise bedeutet vor allem Transfer von Know-how. Beide Seiten profitieren von diesem System. Franchisegebern wird eine schnelle räumliche Expansion ermöglicht, mit vergleichsweise wenig Aufwand [1]. Dem Franchisenehmer wird durch Hilfestellungen und ein erprobtes Erfolgskonzept des Vertragspartners der Markteinstieg erheblich erleichtert, wodurch sich das Risiko zu scheitern drastisch minimiert. Die Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmer und -geber ist langfristig orientiert. Dennoch behält der Franchisenehmer seine rechtliche Selbstständigkeit. Allerdings sind die Franchisepartner an die Vorgaben der Franchisegeber gebunden [2].

Der Franchisegeber bildet „das Flaggschiff, dem die Franchisenehmer hinterhersegeln“ [3]. Eine Geschäftsidee ist dann als Franchisesystem geeignet, wenn der Erfolg groß genug ist, dass schnell mögliche Partner gefunden werden können, die Teil des Erfolges sein möchten.

Denken Sie darüber nach Ihr Unternehmen zum Franchisesystem umzustrukturieren oder sind Sie bereits Franchisegeber und möchten von den Erfahrungen der RFM profitieren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

[2] Hempelmann, B. (2000). Optimales Franchising : Eine ökonomische Ananylse der Vertragsgestaltung in Franchise-Beziehungen. Heidelberg: Physica-Verlag.

[1] Henning, A., Mecke, I., Schneider, W., & Wagner, F. (2013). Franchise. Springer Gabler. Aufgerufen unter http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/franchise.html#definition am 25.06.2013.

[3] Nebel, J., Schulz, A., & Wessel, A.M. (1999). Das Franchise-System: Handbuch für Franchisegeber und Franchisenehmer. S. 3. Kriftel: Luchterhand.